Dienstag, 8. Oktober, 19.30 Uhr

 

HERZOG FRANZ II

Der Weg des Herzogtums Lauenburg in die frühe Neuzeit

 

Referentin: Dr. Claudia Tanck

 

 

Als Herzog Franz II. am 2. Juli 1619 im Lauenburger Zollhof starb, hörte Lauenburg auf Residenzstadt zu sein, denn sein Sohn und Nachfolger August verlegte, statt das 1616 zu großen Teilen abgebrannte Schloss wiederaufzubauen, die Residenz nach Ratzeburg. Franz II. war einer der bedeutendsten Herzöge aus der Linie Sachsen-Lauenburg. Stand sein Herrschaftsantritt wegen der Auseinandersetzungen mit seinem älteren und damit erbberechtigten Bruder Magnus zunächst unter keinem guten Stern, wurde Franz II. später zu einem der bedeutendsten Lauenburger Herzöge. Mit der „Ewigen Union der Ritter- und Landschaft“ von 1585 wurde das Verhältnis zwischen dem Herzog und den Ständen bis ins 19. Jahrhundert hinein geregelt. Im selben Jahr wurde die Lauenburgische Kirchenordnung erlassen, die in Teilen bis heute gültig ist, und 1599 wurde mit der „Policey-Ordnung „der Städte Ratzeburg und Lauenburg erstmalig eine verbindliche Rechtsordnung für die beiden Städte geschaffen. In diesem Vortrag wird das Leben dieses Fürsten, der auch in Lauenburg seine Spuren hinterlassen hat, nachgezeichnet.

 

Ort: 21481 Lauenburg/Elbe, Elbschifffahrtsmuseum, Elbstraße 59

 

Veranstalter:

Heimatbund und Geschichtsverein, Bezirksgruppe Lauenburg/Elbe