Donnerstag, 17. Oktober, 18.00 Uhr

 

FLUCHTWEGE

 

Am Ende des Jahres 2017 lebten rund 1,7 Mio. Schutzsuchende in Deutschland. Sie flüchteten aus ihren jeweiligen Heimatländern und fanden in Deutschland zunächst einen sicheren Hafen. Diese absolute Zahl aller Flüchtlinge erscheint abstrakt und ist schwer fassbar. Jedoch steht hinter jedem Einzelnen eine individuelle Geschichte: Fluchtgrund, Fluchtwege und ihre Gefahren, erste Eindrücke bei der Ankunft in Deutschland.

Der Verein „Flüchtlingshilfe Geesthacht e. V.“ möchte einige dieser Schicksale exemplarisch beleuchten. Dafür lädt er zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein. Migranten, die nach Geesthacht kamen und hier Monate und Jahre verbrachten werden ihre persönlichen Geschichten erzählen. Warum sie geflohen sind, was sie erlebt haben und wie sie heute leben. Was haben sie vor der Flucht erwartet, wie sehen sie ihre Zukunft jetzt? Die jeweiligen Schicksale und Erwartungen stehen dabei im Fokus.

Die Integration ist dem Verein ein Anliegen. Sie kann leichter gelingen, wenn Einfühlungsvermögen zwischen neuen und alten Geesthachtern besteht. Diese Veranstaltung soll bei den Besuchern ein Bewusstsein schaffen, Verständnis wecken, aufklären und informieren. Musikalisch wird der Abend durch den Möllner Sänger/Songschreiber Klaus Irmscher begleitet, der Eigenkompositionen zu Gitarre und Mandola mit Humor und Tiefgang präsentiert.

 

Ort: 21502 Geesthacht, Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28

 

Veranstalter: Flüchtlingshilfe Geesthacht e.V.