Lüneburg: Ein salziger Rundgang

Wanderung durch das Senkungsgebiet und Besuch der Saline

 

Lüneburg ist im Mittelalter reich geworden durch das Salz. Ab etwa 965 wurde hier Salz gefördert. Ab 1600 brach der Salzhandel zusammen, als billigeres Salz aus Südeuropa in den Norden kam. Das Salz wurde nach Lübeck transportiert. Salz war in der damaligen Zeit das Konservierungsmittel, z.B. für die Heringe aus der Ostsee. Mit einem Fass Salz konnte man 5 Fässer Heringe konservieren.

 

Der Salzstock liegt unter der Stadt und reicht bis knapp unter die Erdoberfläche.

 

Der Salzabbau erfolgte durch das Abpumpen der Sole. Die dadurch entstandenen Hohlräume sind heute für die Absenkungen verantwortlich. Dies kann man in manchen Straßenzügen sehr deutlich sehen, wie z.B. „Auf dem Meere“ oder in der „Frommestraße“. Viele Häuser im Senkungsgebiet in der westlichen Altstadt sind schief oder haben Risse, einige mussten ganz aufgegeben werden.

 

In der Saline erfahren die Teilnehmer, wie das Salz über 1.000 Jahre die Geschichte der Stadt beeinflusste. Wie wurde das Salz gewonnen und wie hart war die Arbeit für die Salzsieder (Sülfmeister)? Die Sole in Lüneburg war sehr salzhaltig. Aus einem Liter Sole wurden 306 Gramm Kochsalz gewonnen.

 

Leitung: Gisela Berger

 

Veranstalter: Heimatbund und Geschichtsverein, Bezirksgruppe Schwarzenbek

 

Treffpunkt: 21493 Schwarzenbek, Compestraße an der Bushaltestelle um 9.00 Uhr zur Bildung von Fahrgemeinschaften nach Büchen, von dort mit der Bahn nach Lüneburg.

 

Kosten: 14,- € pro Person für Fahrt, Führungen und Eintritt ins Museum.

 

Anmeldung bis 14. Oktober 2017 unter Telefon: 04151-7470 oder per E-Mail unter: bergersbk@web.de.

 

(Bei der Anmeldung bitte Telefonnummer angeben für eventuelle Rückfragen.)

 

Termin: Sonnabend, 21. Oktober 2017, 9.00 Uhr