Das Forum für Kultur & Umwelt im Kreis Herzogtum Lauenburg wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage, einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2019!
Das Forum für Kultur & Umwelt im Kreis Herzogtum Lauenburg wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage, einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2019!

Forum für Umwelt und Kultur plant neues Projekt

Wald in der Linse

21. April 2009

Schwarzenbek (ml) - Während der Frühling gerade so richtig auf Touren kommt, beschäftigen sich Dr. Werner Budesheim, Dr. William Boehart und Hans-H. Stamer schon mit dem I lerbst. Die drei Sprecher des Forums Kultur und Umwelt im Kreis Herzogtum l-auenburg, arbeiten derzeit an den dritten »Kultur-und Umwelttagen«. »Wald in der Linse« lautet das Motto der insgesamt 30 Veranstaltungen im Kreis, einer Mischung aus Vorträgen, Exkursionen, Ausstellungen und Musik vom 18. September bis 18. Oktober 2009. Im Festsaal des Schwarzenbeker Rathauses werden die Kultur-und Umwelttage am 18. September mit einem Festvortrag von Dr. Lutz Fähser über »Nationales Naturerbe Buchenwälder« - und was erbt das Herzogtum Lauenburg« eröffnet.

 

Einige Programm-Highlights: Der Lauenburgische Kunstverein wird eine Landart-Kunstausstel-lung im Riilauer Forst präsentieren. Auf Gut Wotersen wird's satirisch mit Holz- und Betonköpfen. In der Schützenhalle Schwarzenbek wird eine Ausstellung über Molzverwendung von der Historie bis zur Neuzeit präsentiert. Peter Ohff erarbeitet einen Kalender über »Liebenswerte alte Bäume aus Lauenburgischen Wäldern«. Es gibt Exkursionen zu Forstgeschichte, Waldwirtschaft, Baumarten im Amtsrichterpark Schwarzenbek, Fledermäusen und Pilzen. Thomas Neumann stellt die »Sumpf- und Moorwälder im Lauenburgischen« am Beispiel des Salemer Moores als besonderes Naturerlebnis vor. Jörg-Rüdiger Geschke wird über das Motiv Wald im Deutschen Volkslied referieren. Weitere reizvolle Höhepunkte sind Workshops, ein musikalischer Waldspaziergang und Märchenlesungen im Wald. Wolfgang Blandow wird über den sogenannten Schweinekrieg im 17. Jahrhundert berichten. Archäologische Funde im Sachsenwald zeigen Helmut Knust und Joachim Kühl.

Natürlich wird zeitnah ein Flyer mit dem kompletten Programm veröffentlicht.

Das »Linsenprojekt« ist aus dem Forum hervorgegangen und startete 2006 mit »Knick in der Linse«, gefolgt von »Bach in der Linse« 2007, nachdem der Kreistag beschlossen hatte, die gesamte Kulturarbeit im Kreis auf die Stiftung zu übertragen. »Wir wollten zeigen, dass es möglich ist, in einem herrschaftsfreien Dialog miteinander Ideen zu entwickeln und etwas auf die Beine zu stellen, das nicht soviel Geld verschlingt, da wir das alles ehrenamtlich machen«, erläutert Dr. William Boehart.

 

Im vergangenen Jahr hatte das Forum mit einer Einzelveranstaltung die »Politik in der Linse«, nachdem die CDU vor der Kommunalwahl den Vertrag mit der Stiftung um fünf Jahre verlängert hatte.

 

Mehrfach hatte das Forum Anträge auf finanzielle Unterstützung an die Stiftung gerichtet - erfolglos. »In diesem Jahr haben wir den Kreis um Zuschüsse gebeten und sind angenehm überrascht, dass das bewilligt wurde.« »Wir sehen das als nachträgliche Anerkennung unserer Arbeit«, freut sich Dr. Boehart über die 10.000 Euro-Finanzspritze. Das ermöglicht mehr Werbung und es können weitere Referenten eingeladen werden. Außerdem ist so eine Ausschreibung zur Künstlerausstellung möglich.

 

Die zugehörigen Vereine sind: Der Lauenburgische Kunstverein, die Freie Lauenburgische Akademie, der Heimatbund und Ge-schichtsverein, der Freundeskreis Amtsrichterhaus Schwarzenbek, der Bürgerverein Wentorf, Jazz in Ratzeburg, Geesthachter Musikfreunde, Cumulth (Lauenburg), Künstlerhaus Lauenburg und weitere örtliche Vereine und Privatpersonen wie Dr. Bettina Stiller von der Bundesforschungsanstalt Lohbrügge, Kreisforstdirektor Franz-Sales Fröhlich, der Historiker Garsten Walczok Ludwig Vöpel, bildender Künsder aus Büchen, Hans Fuhrke, bildender Künstler aus Geesthacht, und der Kreisbeauftragte für Naturschutz der Schulen im Lauen-burgischen, Andreas Bock.

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